Wasserschadensanierung

Was versteht man eigentlich unter einem Wasserschaden?

Der Duden schreibt: Was|ser|scha|den [ˈvasɐʃaːdn̩] „durch eindringendes Wasser entstandener Schaden“.

Wasserschäden sind eben genau das. Es sind Schäden an oder in Gebäuden, die entweder durch Naturgewalten, Verschleiß, Abnutzung oder Menschen verursacht werden.

Durch diese Wassereinbrüche können erhebliche Schäden entstehen, die oft komplex sind und deren Ausmaß nicht immer sofort sichtbar ist. Hinzu kommen üble und hartnäckige Gerüche.

Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung, unserem Know-How als Sanierungsexperten und als Generalunternehmen.

Weitere Informationen, sowie Wissenswertes zum Thema Wasserschadensanierung finden Sie in folgenden Themengebieten:

Leckageortung

Wenn sich der Wasserzähler weiter dreht, obwohl alle Leitungen geschlossen sind. Wenn Wasser aus der Decke läuft oder sich Wasserränder und dunkle Flecken bilden. Wenn Feuchtigkeit erkennbar an der Wand aufsteigt oder die Wand ohne erkennbare Ursache einfach feucht ist, dann liegt das Problem meist auf der Hand – Ein verdecktes Leck.

Ohne Ursachenforschung keine Trocknung.

Je länger es dauert, bis die Ursache gefunden und der Schaden beseitigt ist, desto größer und teurer kann der Schaden werden. Wir Helfen Ihnen dabei, das Leck schnell ausfindig zu machen und professionell zu beseitigen. Für Flachdächer nutzen wir moderne Methoden wie zum Beispiel Elektroimpuls- und Rauchgasmessungen. Bei Rohrleitungen hingegen Tracergas oder Elektroakustik.

Wenn Sie mehr über die Messmethoden wissen möchten, rufen Sie uns einfach an. Unser professionelles Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und kann im Bedarfsfall sofort mit den Trocknungsmaßnahmen beginnen.

Bautrocknung

Der Einsatz von Materialien, die mit Wasser angemengt werden (zum Beispiel Beton, Mörtel, Estrich, Fliesenkleber und viele mehr) haben den Nachteil, dass sie nur sehr langsam, im Winter sogar fast gar nicht, trocknen. Die Trocknung verzögert sich sogar noch mehr, wenn die Feuchtigkeit durch zum Beispiel Bodenbeläge und Dämmputz eingeschlossen wird. Dabei droht sogar der Befall von Schimmel und entstehenden Stockflecken. Gerade in Neubauten werden sehr viele dieser Materialien eingesetzt und benötigen daher eine „künstliche“ Trocknung um gegen diese unerwünschten Effekte vorzubeugen.

Benötigte Trockenzeiten und immer kürzere Bauzeiten stehen dabei in einem Konflikt. Nur durch den Einsatz geeigneter Geräte wird die Austrocknung erheblich beschleunigt. Dadurch können nachfolgende Gewerke früher arbeiten und Feuchtigkeitsschäden nach dem Einzug werden vermieden.

Trocknung von Flachdächern

Durchfeuchtete Wärmedämmung im Flachdach ist in Ihrer Funktion stark herabgesetzt. Die Dämmwirkung ist geringer, der Taupunkt verlagert sich und es kommt zu erhöhtem Wärmeverlust und Schwitzwasserbildung.

Diese Wärmedämmung kann in vielen Fällen erfolgreich getrocknet und somit ein bevorstehender Abriss vermieden werden.

Mit der sogenannten Dämmstoffanalyse wird überprüft, ob eine Trocknung möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Vor der Trocknungsmaßnahme wird das Dach mittels einer Leckageortung auf Undichtigkeiten überprüft und gegebenenfalls durch einen Dachdecker abgedichtet. Mit einer Absauganlage wird Stehwasser in der Dämmschicht abgesaugt und anschliessend mit einer Trocknungsanlage getrocknet. Die Trocknungsanlage erzeugt in der Dämmschicht einen Luftstrom, indem trockene Luft eingeflutet und gleichzeitig feuchte Luft angesaugt wird.

Behebung von Wasserschäden

Nach einem Wasserschaden, wie zum Beispiel einem Rohrbruch sind die Wände, Decken und Estrich häufig stark durchfeuchtet. Von allein trocknen diese Bereiche nur sehr langsam und die Dämmschicht unter dem Estrich fast überhaupt nicht.

Schimmelbildung und Geruchsbelästigungen sind die unangenehme Folge. Die Estrichdämmschicht kann sogar soweit beschädigt werden, dass sie herausgerissen werden muss. Durch den Einsatz von Kondenstrocknern werden Wände und Decken getrocknet, was mit Hilfe von Geräten zur Luftumwälzung unterstützt wird. Dabei wird warme, trockene Luft in die Estrichdämmschicht eingeflutet, welche die eingeschlossene Feuchtigkeit aufnimmt. Durch geschaffene Öffnungen im Estrich kann die feuchte Luft in den Raum entweichen und mit den Kondenstrocknern getrocknet werden.

Geruchsneutralisation

Wie entstehen eigentlich Gerüche? Gerüche können unangenehm riechen, oder wunderbar duften. Während wir von den schönen Dingen nicht genug bekommen, möchten wir schlechte Gerüche so schnell wie möglich los werden.

Diese unangenehmen Gerüche entstehen in erster Linie aufgrund von chemischen Reaktionen. Bakterien bilden sich und setzen Moleküle frei, die für den schlechten Geruch sorgen. Unsere Nase nimmt die Moleküle auf und leitet die Information an das Gehirn weiter. Die vermittelte Botschaft ist dann :“Das riecht schlecht!“ Damit wir bestimmte Stoffe überhaupt riechen können, müssen diese Moleküle gasartig freigesetzt werden, was sich oft bereits durch die simple Beseitigung der ursächlichen Verschmutzung eindämmen lässt. Wenn sich jedoch die Moleküle tief in den Wertstoffporen absetzen, hat dies eine permanente Geruchsbelästigung trotz gründlichster Oberflächenreinigung zur Folge. In diesen Fällen ist eine technische Geruchsneutralisation so gut wie unausweichlich.

Starke Gerüche, wie zum Beispiel durch Fäulnisprozesse, unangenehme Gerüche in Messiwohnungen sowie Gerüche, hervorgerufen durch Tiere, Nikotin, Fäkalien oder Schimmelbildung, lassen sich effektiv durch eine professionelle Geruchsneutralisation entfernen. Wir bedienen uns bei der Geruchsneutralisation modernster Methoden um schnell und effektiv die Gerüche zu entfernen. Ein wirtschaftliches Verfahren, dass bei der Geruchsneutralisation und Schimmelpilzbekämpfung größte Wirksamkeit erzielt, ist das so sogenannte Fogging, bei dem Nebelgeräte eingesetzt werden um Gerüche und Schimmel zu bekämpfen.

Desinfektion und Schimmelbeseitigung

Die Entstehung von Schimmel in Wohnung und Haus kann ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die betroffenen Bewohner darstellen. Toxisch wirkende Stoffwechselprodukte zahlreicher Schimmelpilzarten können vor allem bei Kindern und chronisch kranken Menschen unter anderem schwere Allergien und Atemwegserkrankungen auslösen.

Schimmelschäden können ausserdem zu einer erheblichen Wertminderung von Gebäuden führen und die Wohnqualität der Betroffenen stark einschränken. Der Gefährdungsgrad hängt dabei von der Art und dem Umfang des Schimmelbefalls ab. Schimmelpilze bilden sich bevorzugt in feuchten Wohnraumbereichen mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit ab ca. 70%. Hierzu gehören vor allem die dauerfeuchten Bereiche im Bad und hinter dem Mobiliar sowie den Ecken der Außenwände von Wohnungen (Kaltbrücken).

Der Schimmelbefall macht sich zunächst durch einen modrigen Geruch und Fleckenbildung an den Wänden bemerkbar. Im Extremfall kann sich der Schimmel dann großflächig über die komplette Wohnung erstrecken. Unser professionelles Team entfernt den Schimmelbefall komplett aus Ihrer Wohnung und desinfiziert Ihre Immobile gründlich.